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Pollenallergie

Pollenallergie: Symptome und was hilft

Die meisten kennen Fließschnupfen, juckende Augen und eine verstopfte Nase. Pollen können aber auch Halsschmerzen, Husten und eine zähe Müdigkeit auslösen. Hier gehen wir die Symptome durch, wie du Heuschnupfen von einer Erkältung unterscheidest und was die Beschwerden lindert — damit du weißt, womit du es zu tun hast, wenn die Werte steigen.

Häufige Symptome einer Pollenallergie

Die Beschwerden entstehen, weil das Immunsystem auf eingeatmeten Pollen reagiert und die Schleimhäute in Nase, Augen und Rachen sich entzünden. Sie folgen der Pollensaison und verstärken sich an trockenen, sonnigen und windigen Tagen.

  • Juckende, tränende Augen

    Oft das erste Anzeichen — gerötete, brennende und tränende Augen.

  • Fließschnupfen & verstopfte Nase

    Klare, laufende Nase im Wechsel mit verstopfter Nase.

  • Niesattacken

    Wiederholtes Niesen, besonders im Freien.

  • Halsschmerzen

    Kratziger, trockener Hals, wenn die Schleimhäute gereizt werden und man durch den Mund atmet.

  • Husten

    Trockener Reizhusten — kann ein Zeichen sein, dass die Atemwege betroffen sind.

  • Müdigkeit

    Gestörter Schlaf und die Reaktion selbst führen zu ’Pollenmüdigkeit’ und benommenem Kopf.

Kann Pollen Halsschmerzen oder Husten verursachen?

Ja. Wenn Pollen die Schleimhäute in Nase und Rachen reizen — und man wegen verstopfter Nase durch den Mund atmet — wird der Hals leicht trocken, kratzig und wund. Pollen können außerdem einen trockenen Reizhusten auslösen, besonders nachts oder nach Anstrengung im Freien. Das ist bei hoher Gräserpollenbelastung am häufigsten und klingt mit sinkenden Werten wieder ab.

Warum macht Pollen müde?

Eine Pollenallergie stört oft den Schlaf — verstopfte Nase und Fließschnupfen verhindern tiefen Schlaf — und die allergische Reaktion selbst zehrt am Körper. Viele beschreiben während der Hauptsaison eine ’Pollenmüdigkeit’ oder einen benommenen Kopf. Eine bessere Schlafumgebung und die Behandlung der Grundbeschwerden helfen meist auch gegen die Müdigkeit.

Wie unterscheidet man Heuschnupfen von einer Erkältung?

Heuschnupfen verursacht oft juckende Augen und Nase, klaren Fließschnupfen und wiederholte Niesattacken — und die Beschwerden kehren bei gleichem Wetter Tag für Tag wieder, ohne Fieber. Eine Erkältung baut sich über ein bis zwei Tage auf, geht mit zähem Sekret und manchmal Fieber einher und klingt nach ein bis zwei Wochen ab. Allergiebeschwerden folgen der Pollensaison und verstärken sich an trockenen, sonnigen Tagen.

Welche Pollen verursachen die meisten Beschwerden?

Birke im Frühjahr und Gräser im Frühsommer stehen für die meisten Beschwerden. Früh im Jahr tragen Hasel und Erle bei, im Spätsommer Beifuß und — mit zunehmender Verbreitung — Ambrosia. Welche Arten gerade fliegen, siehst du auf der Pollenkarte.

Was hilft gegen die Beschwerden?

Bei leichten Beschwerden helfen oft rezeptfreie Antihistaminika und ein kortisonhaltiges Nasenspray, ergänzt durch Augentropfen. Schlafe bei geschlossenem Fenster, dusche dir abends die Haare und trockne Wäsche nicht im Freien, damit kein Pollen ins Schlafzimmer gelangt. Verschlechtert sich dein Asthma oder bleiben die Beschwerden trotz Selbstbehandlung — sprich mit deinem Arzt oder deiner Apotheke.

Dies sind allgemeine Informationen, keine medizinische Beratung. Bei starken Beschwerden, Asthma oder wenn rezeptfreie Mittel nicht helfen — wende dich an deinen Arzt oder deine Apotheke.

Behalte im Blick, was fliegt

Die Beschwerden folgen der Belastung. Sieh nach, was gerade blüht und wie stark — so kannst du Aufenthalt im Freien, Lüften und Medikamente nach der Lage bei dir vor Ort planen.